Aktivitäten

 

Erntedankfest 2019

Mit einem Wortgottesdienst in der Kirche feierten wir am Mittwoch Vormittag, den 2.10.2019 unser Erntedankfest.

Mit unseren Liedern, den Dankes-Sprüchen und dem Tanz dankten wir dem lieben Gott für alles. Die Kinder von der Gummibärenbande stellten mit bunten selbst gemalten Bildern die Geschichte vom „Kürbis, der aus seinem Beet ausriss“ dar.
Die mitgebrachten Erntedankkörbe mit vielen Äpfeln, Kürbiskuchen und selbstgemachtem Brot wurden im Anschluss von Herr Pfarrer Bleiberschnigg gesegnet.

Im Kindergarten angekommen ließen sich die Kinder dann die besondere Erntedankjause schmecken.

 

Sommerkindergarten 2019

Heuer wird in den letzten sechs Ferienwochen der Sommerkindergarten angeboten.

Wenn es das Wetter zulässt, sind die Kinder auf dem Spielplatz. Dort können sie sich auf allen Spielgeräten, aber auch mit Sand und Wasser vergnügen. Bei Schlechtwetter werden die Kinder im Schatzkistle betreut.

 

Abschlussmesse

Das Kindergartenjahr haben wir mit einem Wortgottesdienst in der Kirche, bei dem wir von Barbara Dressel begleitet wurden, abgeschlossen.

Dafür haben die Kinder noch einmal Lieder, Gedichte und eine Klanggeschichte einstudiert.

Vor allem in den Fürbitten wurde für das vergangene Jahr gedankt und um schöne Ferien gebeten.

Es war ein würdiger und sehr stimmungsvoller Abschluss!

Herzlichen Dank an alle und schöne Ferien!!

 

 

Abenteuerabend

Zum Kindergartenabschluss wurden die „Großen“ zu einem Abenteuerabend in den Kindergarten eingeladen.

An diesem Abend wurde gemeinsam gegrillt, gespielt und einige sind auch auf Schatzsuche gegangen. Der krönende Abschluss war unser Nachtspaziergang!

Wir alle hatten einen tollen Abend und ganz viel Spass!

 

Lehmwerkstatt in der Gummibärenbande

Vom sinnlichen Erleben zum kreativen Tun

Das Bauen mit Lehm und Ton macht allen Kindern Spaß. Es fördert nicht nur ihre Kreativität, sondern ist zugleich eine Herausforderung an alle Sinne.

Aufgeregt und voller Erwartung was uns die zwei Wochen mit den Kindern der Gummibärenbande wohl bringen würde, starteten wir das von langer Hand geplante Projekt

„Lehmwerkstatt“.

Bei diesem Projekt geht es nicht um die Herstellung von konkreten Dingen, sondern um die Erfahrung mit dem Material selbst.

Nachdem die Kinder der Gummibärenbande die Materialien und Werkzeuge am ersten Tag unseres Lehmwerkstattprojektes in den Kindergarten transportiert hatten, wurde am zweiten Tag so richtig gestartet.
Die Hammerstation aus Ziegeln und Schaltafeln wurde von den Kindern selbst aufgebaut. Anschließend wurden die Kinder beauftragt, die harten Lehmbrocken mit bereitgestelltem Werkzeug wieder in Staubkörner zu zerklopfen, zu sieben und in Gläser zu löffeln.

Am dritten Tag lag der Schwerpunkt darauf, den Lehm mit Wasser in großen Wannen zu mischen und Schlickermaterial herzustellen in das sie sich dann stellen, setzen oder auch – wer wollte – legen konnten. Auch Körpermalerei mit großen Pinseln war an diesem Tag angesagt.

Der Impuls für den vierten Tag lag dann ausschließlich beim gestalterischen Malen!
Es wurde farbiges Lehmpulver mit Wasser gemischt, bis eine breiige Konsistenz erreicht wurde und man damit schöne Bilder malen konnte.
Auch ein großes Plakat mit der Aufschrift „ Lehmwerkstatt“ wurde von den Kindern gemeinsam gestaltet und aufgehängt.

Zum Start in der zweiten Projektwoche wurde die Tonstation eingerichtet! Ziel an diesem Tag war es, die Kinder erstmals mit dem Ton bekannt zu machen.
Am Ende dieses Tages, entstanden an den Zaunlatten des Kindergartens tolle Fantasiegesichter!

Um das Material „Ton und Lehm“ den Kindern noch intensiver und besser zu erklären, machten wir in der zweiten Woche unserer Lehmwerkstatt einen Ausflug nach Brand in das Tonatelier von Gerlinde Haftel-Frick.

Jedes Kind durfte sich von einem Tonklotz mit einem Draht eine Tonscheibe abschneiden, den Ton erfühlen und auch damit experimentieren.
Bei diesem „Spiel“ mit dem Ton absolvierten die Kinder eine Unzahl von Greifübungen, erfuhren sehr viel über die Beschaffenheit des Materials und konnten somit ihre Kräfte üben!

Nach dieser sehr intensiven Materialerfahrung wurde mit Gerlinde besprochen, was aus dem Ton geformt werden soll.
Man einigte sich darauf eine Maus herzustellen und ging emsig ans Werk.
Jedem Kind war es selbst überlassen, wie seine Maus aussehen sollte. Natürlich war Gerlinde für alle Kinder unterstützend da, wenn diese Hilfe forderten.
Nach einer Stunde waren die Kunstwerke fertig und wurden von Gerlinde ins Trocknungslager gebracht. Dort zeigte sie uns auch wie der Ofen aussieht, in dem die Mäuse nach einer Trocknungszeit von ca. einer Woche, gebrannt werden mussten.

Und noch etwas total Spannendes durften wir bei Gerlinde in Brand erleben! Da unsere Kindergarten-Gruppe sehr groß ist, wurde sie in zwei Gruppen geteilt. Während die eine Gruppe bei Gerlinde in der Tonwerkstatt arbeitete, durfte die andere Gruppe viele interessante Dinge über die Eisenbahn von Gerlindes Mann erfahren! Sogar eine große Modelleisenbahn konnten wir bei ihm besichtigen, leider war das Wetter ziemlich schlecht und so konnte er die Eisenbahn nicht im Freien Gelände fahren lassen! Stattdessen durften wir mit einer großen Playmobilbahn auf der aufgebauten Bahnstrecke hin- und herfahren!

Am zweitletzten Tag unserer Lehmwerkstatt bauten wir alle Stationen auf, die wir in den vergangenen Tagen kennengelernt hatten.
Die Sandwannen, die Hammerstation, Schlickerwannen, die Ton- und Malstation.
Mit Fantasie und der Kraft vieler Hände, entstanden auf ganz unterschiedliche Weise beeindruckende Gemälde, Skulpturen und Bemalungen!

Am letzten Tag unseres Lehmprojektes hieß es dann aufräumen. Es mussten Gefäße, Pinsel, Hammer, Siebe, Löffel und die Schlickerwannen gewaschen werden. Steine mussten wieder versorgt und die Malstation abgebaut werden.
Anschließend hatten wir uns unsere Jause richtig verdient und als besondere Überraschung, zum Abschluss unserer sehr intensiven zwei Wochen, durften wir geschnittene Früchte in den Schokoladenbrunnen tauchen und mit Genuss verspeisen!

Naturmaterialien drängen sich bereichernd für ein fröhlich-verspieltes Bauen und Experimentieren auf und bieten Kindern einen Einstieg in lustvolles Schaffen.

Kein Kind hat von sich aus eine Scheu vor dem Element Erde/Lehm/Ton, vielmehr scheint davon eine große Faszination auszugehen. Doch fällt es uns immer wieder auf, wie viele beim kreativen Spiel erst eine Hemmschwelle überwinden müssen.
Das Matschen im Lehm fördert jedoch Kreativität und Phantasie und lässt uns die Umwelt viel sinnlicher erleben und unseren Körper spürbarer werden. Und welchem Erwachsenen täte es nicht gut wieder einmal aus Herzenslust zu klopfen, kneten, matschen und vielleicht sogar in einer Schlickerwanne zu stampfen!

Solltet ihr, liebe Eltern, jetzt durch eure Kinder auch Lust auf kreatives, beruhigendes Schaffen bekommen haben, legen wir euch den Besuch des Tonateliers von Gerlinde Haftel-Frick in Brand sehr ans Herz!

Auch als Erwachsener werdet ihr ein sinnliches Vergnügen dabei empfinden und – wenn auch nur für kurze Zeit – aus dem Alltagsstress in eine angenehme, ruhige Atmosphäre eintauchen können!

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